Manuel Becker & Nils Kratzel GbR

Kampfgeistspiele

Kampf

Kraftvoll

Leistungsfähigkeit

Durchhaltevermögen

Selbstwirksamkeit

Einsatzbereitschaft

Zusammenhalt

Grenzerfahrung

Herausforderung

Bewusstheit

Willenskraft

Geist

Fairness

Resilienz

Reflexion

Respekt

Regelverständnis

Vorbild

Verstand

Empathie

Wohlbefinden

Achtung

Spiele

Leidenschaft

Bewegungs-
bedürfnis

Freude

Bereitschaft

Spaß

Kooperation

Freiwilligkeit

Miteinander

Kampfgeistspiele“ sind nicht nur als Spiele des Auspowerns und des Besiegens eines Gegners zu verstehen, sondern vielmehr als Einheiten, die Menschen helfen, aufeinander Rücksicht zu nehmen, Grenzen von sich und anderen zu respektieren, die eigene und einwirkende Kraft zu spüren und die die Möglichkeit zur Selbstbehauptung geben.

Unsere bewegungsorientierten Kampfgeistspiele sind eine entwickelte Methode, um die sozialen und personellen Kompetenzen der jungen Menschen zu trainieren. Dabei werden die Schwerpunkte Respekt, Achtung und Fairness vermittelt.

Warum setzen wir Kampfgeistspiele zur Gewaltprävention und zum Sozialkompetenztraining ein?

  • Grenzen kennen und spüren

Durch „Kampfgeistspiele“ lernen die Kinder Nähe und Distanz zum Gegenüber einzuschätzen und können die Intensität bestimmen. 

  • Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein stärken

Die Kinder stellen sich der Herausforderung andere Kinder zum gemeinsamen Kampf aufzufordern. Ebenso haben sie die Möglichkeit, diese Herausforderung anzunehmen oder abzulehnen.

Die Kinder haben den Mut und den Willen diese Herausforderung zu gewinnen und sind bereit, all ihre Kraft dafür zu investieren.

  • Werte erfahren

Jedes „Kampfgeistspiel“ basiert auf der Vermittlung von Werten. Nur durch sie und deren Einhaltung ist ein faires und pädagogisch wertvolles „Kampfgeistspiel“ möglich. Dabei spielen Achtung, Fairness und Respekt immer eine zentrale Rolle.

  • Selbstregulation ermöglichen

Sich selbst zu regulieren bedeutet für die Kinder zum einen, sich über ihre Gefühle bewusst zu werden, diese zu spüren und sie zuzulassen. „Was machen diese Gefühle mit mir? In welcher Stimmung befinde ich mich? Wie fühle ich mich nach dem Kampf?“

Diese und weitere Fragen sollen sich die Kinder stellen. Dabei gibt es stets einen Raum zur Reflexion.

Zum anderen bedeutet es, die Kontrolle über diese Gefühle zu erlangen und nicht allein die Emotionen das Handeln bestimmen zu lassen. Dies geschieht wie oben bereits beschrieben, durch die Auseinandersetzung mit den eigenen Gefühlen und der stetig mitlaufenden Reflexion.

  • Bewusstheit über die eigenen Fähigkeiten

Durch Sieg oder Niederlage im kampfgeistorientierten Spiel oder teamgeistorientierten Spiel werden den Jungen und Mädchen ihre eigenen Stärken und Schwächen bewusst. Sie können ihre Fähigkeiten realistisch einschätzen und werden im Spiel durch den Kampfgeistpädagogen verstärkt.

  • Bewegungsdrang nachkommen

Der junge Mensch hat den Drang nach Bewegung und dem Herauslassen von Kraft. Dem kommen wir mit Kampfgeistspielen und Teamgeistspielen nach. Die Spiele erfordern volle Konzentration und vollen Krafteinsatz, um über seinen Mitspieler oder mehrere Mitspieler zu siegen.

  • Kommunikation ermöglichen

Wir verstehen Kommunikation als ein Schlüsselinstrument für soziale Interaktion. Die Kommunikationsfähigkeit wird als wichtige Schlüsselfähigkeit in „Kampfgeistspielen“ gestärkt. Das Ermöglichen einer angeleiteten Diskussion oder das Testen verschiedener Lösungsstrategien benötigt achtsame Verständigung.